Diese 4 Kommunikationsfehler solltest du auf deiner Webseite vermeiden

Diese 4 Kommunikationsfehler solltest du auf deiner Webseite vermeiden

Der Wert einer Webseite misst sich nicht an ihrem Look, sondern an ihrer Kommunikation. Sie muss nutzerorientiert und übersichtlich sein, dem Besucher alle für ihn relevanten Informationen liefern und ihn letztlich zu einer Handlung bewegen. Hier ein paar häufige Fehler bezüglich der Kommunikation auf Webseiten, die Du vermeiden solltest...​​​​​

Die Kommunikation auf einer Webseite vergleiche ich immer gerne mit dem ersten Knopf einer Jacke oder eines Hemdes. Wie ist das gemeint?
Wenn man eine Jacke oder ein Hemd ordentlich zuknöpfen möchte, aber den ersten Knopf bereits falsch knüpft, dann kann man noch so ordentlich weiterknüpfen, das Gesamtbild ist nicht mehr zu retten...
Was der erste Knopf bei einer Jacke ist, ist die Kommunikation bei einer Webseite. Alles steht und fällt mit ihr - der Rest ist Beilage. Ist die Kommunikation ungenügend, wird eine Seite nie und nimmer konvertieren - unabhängig davon wie sie aussieht. Das Gesamtbild ist nicht mehr zu retten.
Ich möchte hier auf 4 häufige Fehler eingehen, die im Zusammenhang mit der Kommunikation einer Webseite oder einer Landingpage immer wieder auftreten.

1. Der falsche Fokus

Wen engagiert man denn in der Regel für das Erstellen einer Webseite? Einen Webdesigner und/oder einen Programmierer.
 Der Webdesigner legt in erster Linie Wert auf das Layout und die Optik einer Seite. Der Programmierer achtet vor allem auf die Funktionalität. Was Beiden fehlt, ist der Fokus auf die Kommunikation. Die Folge: die Seite sieht zwar optisch extrem ansprechend aus, spricht aber niemanden an, wenn es bei der Kommunikation hapert.
Die Schuld beim Webdesigner oder beim Programmierers zu suchen wäre falsch, schliesslich haben sie ihre Aufgabe erfüllt. Die Kommunikation ist nicht ihr täglich Brot, dementsprechend kann man von ihnen auch nicht mehr erwarten. Sie sind keine Texter.

Das Problem mit dem falschen Fokus beginnt häufig beim Auftraggeber selber. Man möchte eine möglichst schicke Seite haben mit coolen Pics und fancy Features und so weiter und engagiert einen Webdesigner, der dies für gutes Geld umsetzt. Das Geld für einen guten Texter spart man sich indes. Ein Fehler.

Wie wenig Beachtung man der Kommunikation zuweilen schenkt, wird besonders krass deutlich im folgendem Fall, der übrigens mehr vorkommt als man meinen mag:
Man möchte eine neue, moderne Webseite, auch weil man sich davon erhofft, dass die Seite dann besser konvertiert. Für das neue Erscheinungsbild ist man auch bereit tief in die Tasche zu greifen. Der Einfachheit halber verwendet man dann aber die alten Texte der alten Seite für die neue Webseite. Obwohl diese bereits vorher an den Kunden vorbeikommuniziert haben. Nun ja, wie soll man sagen - Texte, die bewiesenermassen keine Kunden generiert haben werden nicht besser, nur weil man sie per Copy Paste in eine schicke, neue Seite einfügt. Das ist in etwa so, wie wenn jemand ständig mit seinem Ehegatten streitet und meint der Umzug in ein schöneres Haus könne helfen. Das neue Heim mag zwar schick und modern sein, der Ehegatte bleibt derselbe.

Wenn man sich der Tatsache bewusst ist, dass die Kommunikation einer Webseite das A und O ist und daher viel höher zu gewichten ist als das Design oder der Look, dann lohnt es sich einen guten Texter zu engagieren. Jemanden, der weiss, wie man nutzenorientiert schreibt und Dinge auf den Punkt bringt.

2. Die falsche Kommunikation

Doch was heisst "nutzenorientiert schreiben"? Nun, viele Webseitentexte kranken daran, dass sie sich primär auf die Funktion und die Beschreibung der Angebote konzentrieren. Das ist ein Fehler. Die Kommunikation sollte nicht auf die Angebote ausgerichtet sein, sondern auf die Probleme der Zielgruppe, die durch dieses Angebot gelöst werden können. Unter dem Strich stellt sich jeder Seitenbesucher die Frage "what's in it for me" oder zu Deutsch: was bringt mir das?

Man sollte bemüht sein, ihm diese Frage so rasch und so präzise wie möglich zu beantworten. Um eine gute Nutzenkommunikation verfassen zu können, muss man sich deshalb in die eigene Zielgruppe hineinversetzen: was sind ihre Bedürfnisse, ihre Frage- und Problemstellungen, ihre Erwartungen? Und welche Informationen braucht sie, damit sie Vertrauen schöpft und sich letztlich vom Angebot überzeugen lässt?

Eine gute Nutzen- oder Benefitkommunikation fokussiert sich also vorwiegend auf die Frage: welches Problem meiner Zielgruppe löse ich durch mein Angebot?

Ein Beispiel: wenn ich eine Bohrmaschine verkaufen möchte, dann verkaufe ich nicht die Bohrmaschine, sondern das Loch in der Wand. Technische Details, Funktionsbeschreibungen und auch der Preis sind natürlich alles durchaus wichtige Informationen. Im Kern geht es aber um eines: jemand will verdammt nochmal ein Loch in eine Wand bohren. Punkt. Also muss ich so kommunizieren, dass ich ihm dieses Loch in der Wand verkaufen kann – sprich die Lösung für sein Problem, die dann letztlich, welch Zufall, mein Bohrer ist.

3. Die falsche Fährte

Gut zu kommunizieren hat auch etwas damit zu tun, an welchen Punkten man was sagt, wo man welche Informationen preisgibt. Eine Webseite kann eine gute Nutzenkommunikation und wertvolle Informationen beinhalten, doch wenn die an der falschen Stelle platziert sind, werden sie übersehen oder sorgen für Verwirrung. Man könnte auch sagen: sie locken den Besucher auf eine falsche Fährte.

Deshalb ist eine gute Struktur der Webseite unerlässlich. Auch hier sollte man sich in den Besucher hineinversetzen, um sich zu überlegen, welche Informationen er an welcher Stelle braucht. Nicht zu viel und nicht zu wenig Information. 
Idealerweise muss man es sich so vorstellen, als würde man den Seitenbesucher an der Hand nehmen und ihn Schritt für Schritt durch die Seite manövrieren bis zu dem Punkt, an dem er genügend Informationen und ausreichend Vertrauen hat, um zu konvertieren. Hierbei gilt es auch zu bedenken, dass nicht jeder Besucher gleich viele Informationen braucht oder die Informationen nicht gleich gewichtet. Der eine wird vielleicht erst von einem Testimonial-Video unten auf der Seite angesprochen, der andere ist schon nach dem Teaser-Text überzeugt. Darum ist es entscheidend, an allen wichtigen Punkten auf der Seite einen Button einzubauen, der zum Ziel, sprich zur Handlungsaufforderung – auf Englisch call to action – führt.

4. ​Der falsche Abschluss

Ausser der Wurst – die hat zwei – hat ja bekanntlich alles ein Ende. Jeder gute Film, jedes gute Buch, alles. Der Besuch einer Webseite kann grob genommen 2 Enden nehmen: entweder der Besucher verlässt die Seite tatenlos, oder er schliesst etwas ab, bestellt etwas, füllt ein Formular aus – was auch immer – er wird tätig.

Durch eine gute Nutzenkommunikation, durch eine sinnvolle Struktur und durch das an der Hand nehmen des Besuchers und hoffentlich letztlich auch durch ein überzeugendes Angebot, hat man verhindert, dass der Besucher bisher tatenlos abgesprungen ist. Die Angel ist ausgelegt, der Fisch zappelt am Haken. Nun muss der Fisch aber auch noch an Land gezogen werden, und wer schon mal angeln war, der weiss, dass dies mitnichten immer ein Selbstläufer ist. Da muss man dann unter Umständen schon noch mal nachhelfen und kräftig ziehen.

Genau so verhält es sich auch auf einer Webseite. Egal wie gut kommuniziert wird, egal wie überzeugt der Besucher ist, man darf nicht vergessen ihn am Ende zu einer Handlung aufzufordern. Ob es das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder ein Bestellvorgang ist, was auch immer das Ziel der Seite ist, am Ende muss man den Besucher explizit dazu auffordern und ihm auch erklären was passiert, wenn er die Handlung ausgeführt hat. So sollte bei einem Kontaktformular ersichtlich sein wann und wie man dann mit dem Interessenten Kontakt aufnehmen wird.

Beim Fischen würde ich allerdings davon abraten der Forelle zu erzählen, dass sie, nachdem man sie an Land gezogen hat, in der Bratpfanne landen wird.

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