Es muss nicht immer Kim Kardashian sein – jeder ist ein Influencer!

Influencer und Influencer-Marketing sind zwei Begriffe, die momentan in aller Munde sind. Die Kids eifern den berühmten Instagramern und YouTubern nach und träumen davon mit ein paar Fotos und Videos Millionäre zu werden. Doch im Grunde steckt viel mehr dahinter und so neu-modisch wie man meinen könnte ist das "Phänomen Influencer" gar nicht: Influencer gibt es seit Menschengedenken. Wir alle sind Influencer, oft ohne uns dessen bewusst zu sein.

Ein Influencer-Beispiel aus dem Alltag, das viele von uns kennen ist wenn Kinder das neuste Spielzeug ihrer Lieblings-Serie haben möchten. Die Kids sehen sich Sendungen wie Paw Patrol an oder spielen Games wie Angry Birds und natürlich wollen sie ihre Helden auch in Spielzeugform. Streift man nun mit den Kleinen durch den Supermarkt, so bleiben sie vor dem Spielzeugregal stehen und schon beginnt das muntere Influencen: "Bitte bitte Mama, die sind so cool und mein bester Freund hat auch schon zwei davon..." usw.

Menschen sind seit jeher Influencer
Das Beispiel der Kinder zeigt: wir alle sind quasi geborene Influencer. Der Mensch legt seit Urzeiten Wert auf die Meinung und auch auf die Expertise anderer. Schon seit jeher haben wir uns gegenseitig beeinflusst und voneinander gelernt. Früher nannte man dies "Mund zu Mund", "Tipp" oder "Empfehlungen" - dieser Tage heisst es halt Influencen. Beeinflusser hört sich halt nicht so "fresh" an. Das Prinzip ist aber immer das gleiche: wir konsultieren die Meinung anderer, wir vergleichen, wir kupfern etwas ab. Und dies nicht nur im Grossen. Nicht nur Medien und Superstars beeinflussen uns ständig, unser Alltag ist voll von Beispielen: Wenn uns die Grossmutter empfiehlt eine bestimmte Backmischung zu kaufen, dann ist sie eine Influencerin. Wenn unser Arbeitskollege uns vom Kino-Besuch des nächsten Tarantino-Streifens abrät, dann ist er ein Influencer. Und wenn mein Freund mir einen gutgemeinten Tipp für meine nächste Angelausrüstung gibt, dann ist er - ja genau - ein Influencer.

Gradmesser Glaubwürdikeit
Eine wesentliche Rolle beim Influencen spielt dabei immer die Glaubwürdigkeit. Den Angelausrüstungs-Tipp meines Freundes werde ich wohl kaum beherzigen, wenn er selbst noch nie einen Fisch gefangen hat. Steht er aber jedes Wochenende knietief in irgendeinem Gewässer und zieht eine Forelle nach der anderen aus dem Bach, dann hat sein Rat Gewicht.

Es muss nicht immer Kim Kardashian sein
Da wir nun festgestellt haben, dass wir alle Influencer sind, ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht die grossen Instagram-Stars sind, die unseren Alltag massgeblich prägen, sondern unsere Mitmenschen, unser Umfeld. Kim Kardashian beeinflusst mich vielleicht, wenn ich mal einen Lippenstift oder ein Parfüm brauche. In meinem Alltag spielen Frau Kardashian oder Herr Federer aber eine extrem zu vernachlässigende Rolle - im Gegensatz zu meinen Arbeitskollegen, meinen Nachbarn, meinen Freunden oder meiner Familie.

Fürsprecher im direkten Umfeld sind enorm glaubwürdig
Egal ob im B2B oder B2C Bereich - wenn ich erkenne, dass ich mit gutem Content-Marketing nicht nur die Entscheider erreichen kann, sondern deren direktes Umfeld, dann habe ich auf einmal ganz viele Inluencer und Fürsprecher mit einer enormen Glaubwürdigkeit.

Beispiel: Ich poste einen Beitrag auf Instagram. Der Entscheider der Firma “XY" hat kein Instagram Profil, dafür aber seine Sekretärin. Wenn diese nun meinen Post sieht und ihrem Vorgesetzten davon erzählt und ein gutes Wort für mich einlegt, dann habe ich eine Influencerin direkt im Unternehmen. Kommt hinzu, dass es auch für einen Mitarbeiter extrem reizvoll ist, wenn er seinem Chef einen nützlichen Hinweis oder Tipp geben kann. Es ist eine Chance vom Chef mehr beachtet zu werden oder das eigene Engagement für die Firma zu zeigen.

Fazit: Wenn uns bewusst wird, dass letztlich jeder jeden beeinflusst und dass der Effekt der Beeinflussung direkt von der Glaubwürdigkeit des Beeinflussers abhängt, dann sollten wir unser Influencer-Marketing dahingehend ausrichten, dass wir möglichst die Leute ansprechen, welche im Alltag den grössten Impact auf unsere Zielgruppe haben - und das sind in der Regel eben eher die Mitmenschen aus dem direkten Umfeld und nicht die Kardashians dieser Welt.

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