Storytelling im digitalen Zeitalter – Marketing mit Inhalten, statt plumpen Sales-Botschaften!

Menschen lieben Geschichten! Botschaften, die in eine Story verpackt sind prägen sich viel besser ein. Wie Du dir dies marketingtechnisch zunutze machen kannst und warum gutes Storytelling Teil deines Content-Marketings sein sollte – über das und mehr spricht Patrick im Interview.

​Was meint man genau mit Storytelling im Zusammenhang mit Marketing?

Patrick: Ich verstehe darunter, dass man mit Hilfe von Geschichten einen Bezug zu seiner Audience herstellt. Schon in grauer Vorzeit, als die Menschen gemeinsam am Lagerfeuer sassen, lauschten sie den Geschichten der Stammesältesten und der Jäger. Es ging damals auch darum, wichtige Informationen anhand von Geschichten weiterzugeben. Die Geschichten erzeugten bei den Zuhörer Bilder im Kopf und so konnten sich die Informationen besser merken.
Im Marketing ist das im Grunde das gleiche. Wenn man es schafft, seine Dienstleistung oder sein Produkt in Geschichten zu packen, die sich einprägen oder die einen Bezug zur Zuhörerschaft herstellen, dann bleibt man eher in Erinnerung bei den Leuten. Je näher diese Geschichten bei den Leuten sind, je eher sie sich damit identifizieren können, desto eher werden sie hängen bleiben, desto grösser ist der Marketingeffekt.

​Seitens der Hirnforschung ist ja auch belegt, dass wir Menschen uns in aller Regel Zahlen und Fakten besser merken können, wenn sie in Geschichten verpackt werden...

Patrick: Ja genau. Warum können sich die Leute das Datum der Terroranschläge von New York merken? Weil sie die tragischen Bilder, die damals überall über die Bildschirme liefen, unter dem Stichwort „9/11“ abgespeichert haben. Bilder lassen sich besser einprägen als nackte Zahlen.

" Du möchtest mit mir über Storytelling sprechen? "

Dann vereinbare jetzt Dein kostenloses Strategie-Gespräch und ich verrate dir welche Online- und Socialmedia-Massnahmen ich an Deiner Stelle ergreifen würde, um Deine Business-Ziele zu erreichen.

​Wie sieht das im Bereich Social Media aus. Denkst Du, dass Social Media das Storytelling eher begünstigt, als andere Medien?

Patrick: Nun, Social Media ist eine Art Sprachrohr für Jedermann. Und es ist jedem selbst überlassen, wie er dieses Sprachrohr nutzen möchte. Bei Instagram gibt es ja zum Beispiel die Story-Funktion. Schon der Name der Funktion gibt eine Ahnung davon, wie man sie nutzen sollte. Nämlich nicht mit plumper Werbung, sondern eben mit kleinen Geschichten.
Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen sich mit Storytelling zu befassen. Wenn man es schafft das eigene Unternehmen oder die eigenen Produkte und Diensteistungen in richtig gute, einprägsame Stories zu verpacken, wenn man es schafft bei der Zielgruppe Bilder im Kopf zu erzeugen, die haften bleiben, dann hat man etwas richtig gemacht. Eines der prominentesten Beispiele ist der vielfach zitierte „Marlboro-Man“.

Du bist ja auch als Speaker unterwegs. Auch da bist Du bestrebt viele Stories in deine Keynotes einzubauen. Machst Du das nur für das Publikum oder am Ende auch für dich, weil es dir hilft, dich besser an deine Rede zu erinnern?

Patrick: Ich merke immer mehr wie schwer ich mich tue Dinge auswendig zu lernen. Von daher helfen mir Geschichten enorm. Aber auch sonst im Alltag stelle ich fest, dass Geschichten mir helfen in Gesprächen meinen Gesprächspartner zu erreichen. Von daher würde ich sagen helfen Geschichten in beide Richtungen – sowohl mir als Speaker, als auch dem Zuhörer.

​Bitte nenne uns irgendein Alltagsbeispiel von jemandem, der dich mit seinen Geschichten persönlich erreichen konnte, beziehungsweise einen Einfluss auf dich hatte?

Patrick: Also privat kommt mir da mein Grossvater in den Sinn. Der konnte bei jeder Gelegenheit, bei jedem Familienfest, die tollsten Anekdoten über alles und jeden aus dem Hut zaubern. Wir Kinder, aber auch die Erwachsenen, hingen förmlich an seinen Lippen, wenn er mit seiner Gabel an ein Glas tippte, um dann seine Geschichten vom Stapel zu lassen. Das hat mir damals schon ziemlich Eindruck gemacht.
Ich selbst habe mir mittlerweile ein Story-Tagebuch angeschafft. Ich nutze es, um mir kleine Geschichten und Episoden aus meinem Alltag zu notieren, damit ich sie nicht vergesse und sie dann später vielleicht in meinen Content oder meine Speaches einbauen kann. Das empfehle ich übrigens jedem, der auf der Suche nach Content-Ideen ist.

Targeting – Wie Du deine Zielgruppe via Social Media erreichst

TikTok für Unternehmen: Marketingpotenzial und Content Möglichkeiten

Social Media Marketing für regionale KMUs